Es ist geschafft, das Jahr 2017 ist vorbei und wir beginnen das 7. Jahr.

 

Zurückblickend auf das alte Jahr können wir wieder sagen – unser Einsatz mit über 376 ehrenamtlichen Stunden hat sich gelohnt. Mit  113 Teilnehmern waren unseren Kurse wieder gut besucht. Viele altbekannte Gesichter haben wir wieder gesehen aber auch viele Neue. Unterwegs waren wir letztes Jahr z.B.  bei den Kulturbüros Hainholz und Südstadt, den Lebenshilfevereinen Uelzen und Burgdorf/Peine, bei der Grundschule Goetheplatz Hannover, Stadt Garbsen und noch viele andere.

Wie auch im letzten Jahr haben wir uns entschlossen dort Handy/Tablet Kurse zu geben. Ganz offensichtlich ist das ein Thema für das sich die meisten Leute interessieren. Besonders unsere Teilnehmer der Lebenshilfevereine zeigen uns immer wieder, Digitalisierung ist etwas was uns alle angeht.

Nachdem wir uns die letzten Jahre überwiegend mit Senioren gearbeitet haben, wollten wir uns nun einem jüngeren Publikum widmen.  Unseren ersten Versuch gab es beim Kulturbüro Südstadt, wo etliche Kinder (8-10 Jahre) mit Ihren Eltern bzw. Großeltern auf uns warteten.

 

Das Motto war:

 

Wie digitalisiere ich meine Eltern?

Am besten geht das mit Spiel und Spaß im Internet! Doch wie sicher ist der Umgang im Netz mit Spielen, YouTube, WhatsApp & Co? Wir sind gemeinsam mit den Kindern und Eltern oder Großeltern dieser Frage nachgegangen.  An diesem Tag haben die Kinder ihren Eltern oder Großeltern mal gezeigt, was sie so drauf haben. Von der Geschichte des Mobiltelefons, wie sie  funktionieren, Fragen zur Sicherheit und Benimmregeln für das Mobiltelefon wurden altersgerecht besprochen. Dann war das begehrte „Games shaken“ angesagt. Wir haben die App Stores geprüft und gelernt, dass man auch bei kostenfreien Spielen bezahlt und zwar mit der Währung „persönliche Daten“. Nach dem Thema „APP in Käufe“ haben sich die jungen Profis ins Grüne begeben und die Eltern und Großeltern haben sich mit uns die Möglichkeiten im Netz angeschaut. Kindergerechte Angebote wie  Klick Safe, Frag Finn oder Blinde Kuh waren erfreulicherweise auch schon einigen Kindern bekannt. Was an so einem Tag natürlich auch nicht fehlen darf ist WhatsApp und Sozialen Netzwerke.


Hier wurde schnell klar, dass die junge Generation sehr wenige  Berührungsangst mit Technik hat. Aber das kennen sicherlich viele Eltern, wenn man nicht mehr gefragt wird wie die Welt funktioniert sondern Google.

 

Wieder zu Hause angekommen, habe ich natürlich darüber berichtet wie gut der Kurs lief und schon war der nächste Kurs (fast) organisiert, denn mein Sohn meinte zu mir „Mensch Papa jetzt bin ich mal dran! Komm doch mal in meine Schule!“. Das wurde auch umgesetzt.

Dieses Mal ging es zur Grundschule am Goetheplatz in Hannover. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von 18 Schülern der Klasse 4B erwartet. Endlich war es mal erlaubt sein Smartphone und Tablet im Unterricht zu nutzen. Aufgrund unseres ersten Kurses beim Kulturbüro Südstadt wussten wir bereits was gut ankommt und haben unsere Inhalte entsprechend angepasst. Ob man es mag oder nicht, was immer dazu gehört sind Sicherheit und Benimmregeln im Internet. Danach kamen dann aber schon Themen wie YouTube, WhatsApp und Spiele. Damit liegt man immer richtig!


Auch dieser Besuch kam sehr gut an, daher wurde zum Jahrestag der Schule bereits wieder der nächste Besuch geplant.

 

Natürlich sind wir auch wieder zum Thema „Mein Handy und ich verstehen uns (noch) nicht…“ unterwegs gewesen. Da die Erwachsenen natürlich mehr Zeit und Geduld haben, gehen diese Kurs über zwei Tage. Die Inhalte ähneln zwar in vielen Punkten denen der „Kinder-Kurse“ aber es gibt auch Themen wie Onlinebanking, Online-Shopping oder Verträge.

 

Für 2018 haben wir uns übrigens auch schon wieder was neues Interessantes vorgenommen.

 

„Digital mobil im Alter“

 

Die Stiftung Digitale Chancen stellt den Senioren des Kulturbüros Südstadt kostenlos 10 Tablet-PCs zur Verfügung, inklusive einer Internet-Flat per LTE.

Als gemeinnützige Organisation fördert die Stiftung Digitale Chancen seit 2002 die Medienkompetenz und Internetnutzung in Deutschland. Seit 2012 bietet die Stiftung Digitale Chancen, in Kooperation mit Telefónica (ehemals E-Plus) SeniorInnen die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Internet auf mobilen Geräten zu machen bzw. diese zu vertiefen. Denn obwohl digitale Technologien gerade auch für SeniorInnen Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe bieten und ein aktives Leben im Alter unterstützen können, werden sie nur in geringem Maß von der älteren Bevölkerung genutzt. 

Auf diesen Seiten könnt Ihr euch einen Überblick über die Aktivitäten die gemeinnützige Organisation verschaffen:
Stiftung: http://digitale-chancen.de
Projekt: http://www.digitale-chancen.de/tabletpcs/


Die Teilnehmer können die Geräte für die Leihdauer von acht Wochen nutzen und das nicht nur in den Räumlichkeiten des Kulturbüros, sondern auch zu Hause. Damit sie auch wissen was sie zu Hausse damit anstellen können, bekommen sie von uns im ersten Step einen Einführungskurs. Weiterhin stehen wir ihnen in den acht Wochen wöchentlich mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Zu guter Letzt möchten wir uns noch mal recht herzlich für eine ganz besondere Einladung bedanken.

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lud am 20. Mai (Sonnabend) im Hannover Congress Centrum (Glashalle), zu einer Feier für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des KSH ein. Die Begrüßung hat Oberbürgermeister Stefan Schostok übernommen. Es hat Tradition, dass die Landeshauptstadt Hannover für die Ehrenamtlichen von der Stadt Hannover Fachbereich Senioren in regelmäßigen Abständen einen Brunch im Hannover Congress Centrum (HCC) organisiert. Es freut uns sehr, dass wir hierzu nun schon zum wiederholten Male eingeladen wurden.

Unser Terminkalender für 2018 ist schon wieder gut gefüllt. Leider so gut gefüllt, dass wir nicht jeder Anfrage nachkommen können. Was wir immer gut gebrauchen können ist (Wo)Man-Power. Wenn Sie / Du Interesse habt mal mitzumachen, meldet Euch einfach mal bei uns. Wir würden uns freuen!


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